Die neue Broschüre The Creation of a Lasting Memory (46 Seiten, englisch) stellt das internationale Room 28 Erinnerungs- und Bildungsprojekt von den Anfängen bis heute dar. Sie beleuchtet die Motive und Ziele, die zum Projekt führten und zeigt auf, was über einen Zeitraum von 30 Jahren entstanden ist - Buch, Theater, Ausstellung, Room 28 e.V., Edition Room 28, Lehrmaterialien u.a. Zu diesem literarisch festgehaltenen "Vermächtnis der Mädchen von Zimmer 28" gehört auch das seit 1996 gewachsene Audio- und Filmarchiv. Es bewahrt die authentischen Erinnerungen, Erfahrungen und Hoffnungen der Überlebenden.
Aktuelles. Einladung.
Herzliche Einladung
Brundibár-Lesung mit Musik und Gesang für Kinder und Erwachsene
28. Mai 2026, 19 Uhr. Jüdische Gemeinde, Oranienburg
Ort: Zentrum der Jüdischen Gemeinde Landkreis Oberhavel, Lehnitzstr. 36, 16515 Oranienburg
Eintritt frei.
Anmeldung: jg-oranienburg@t-online.de

Für Kinder ab vier Jahren erzählen die Sängerin und Illustratorin des Brundibár-Kinderbuches Maria Thomaschke, der Schauspieler und Sänger Andreas Jocksch und die Konzertpianistin Katarzyna Wasiak das Abenteuer von Aninka und Pepíček.
Für Erwachsene beleuchtet die Autorin des Kinderbuches Hannelore Brenner im einführenden Gespräch. moderiert vom Initiator der Veranstaltung Dieter Starke, die Hintergründe, die zum Brundibár-Kinderbuch und zum Brundibár. Lese- und Geschenprojekt für Kinder führten und wie all dies mit der Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28" aus dem Ghetto Theresienstadt und dem damit verbundenen Erinnerungs-und Bildungsprojekt zusammenhängt.
Unsere Gäste, Kinder und Erwachsene, erwartet eine wundervolle Lesung mit Gesang und Musik, in der Andreas Jocksch als Vorleser und Leierkastenmann Brundibár brilliert, das Multitalent Maria Thomaschke, Illustratorin des Kinderbuches, in verschiedene Rollen schlüpft und singt. Am Klavier begleitet virtuos Katarzyna Wasiak. Auch sie bringt sich in eine Darbietung ein, die vor Spielfreude übersprudelt und gewiss nicht nur Kinder zum Lachen bringt.
Die Veranstaltung ist gefördert vom Zentralrat der Juden in Deutschland und im Angebot des Kulturprogramms 2026. Weitere Lesungen folgen in Hannover und Köln.
Unser Ensemble
Gemeinsam mit dem Opernregisseur Mstislav Pentkovsky, Riga, der zur ukrainischen und hebräischen Ausgabe des Kinderbuches inspirierte, haben wir die Lesung arrangiert, auf dass die Motive unseres Brundibár-Projektes und die Botschaft der Geschichte für alle erlebbar werden: Freundschaft, Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Solidarität ist die Quelle unserer Kraft. Eigens für unsere Lesungen steht uns ein schöner Leierkasten zur Verfügung - dank eines Mitglieds des Vereins Room 28.
Maria Thomaschke und Andreas Jocksch gehören zum Ensemble "Zwockhaus", das der Berliner Musiker Winfried Radeke mit den beiden gründete. Radeke erforschte und arrangierte Lieder des Theresienstädter Kabaretts und Lieder von Ilse Weber, die das Ensemble seit etwa 20 Jahren zum Klingen bringen. Ab 2008 traten sie viele Male an der Seite der Holocaust-Überlebenden Helga Pollak-Kinsky auf, die aus ihrem Theresienstädter Tagebuch las. Mehr dazu auf dem Menü: Zwockhaus.






