Aktuelles


17. Januar 2026

Einladung

Donnerstag, 22. Januar 2026 um 19.30h

Das Glückliche Waisenkind.  Vortrag von David Haas

Die Künstler der Malerwerkstatt des Ghetto und Konzentrationslagers Theresienstadt mussten beschönigende Bilder malen, die das Leid der jüdischen Gefangenen verschleiern sollten. Doch die Künstler der Malerwerkstatt, die von Bedřich Fritta geleitet wurde, versuchten, die Welt mit heimlich gezeichneten Szenen des realen Ghettoalltags auf die Gräueltaten der Nationalsozialisten aufmerksam zu machen. Einige Bilder gelangten ins Ausland. Einige wurden  versteckt. Darunter befand sich ein Buch, das Bedřich Fritta  (1906-1944)  für seinen dreijährigen Sohn machte: Für Tommy zum dritten Geburtstag

Die Geschichte seines Vaters Tomáš Haas (Tommy), der nach dem Krieg von Leo Haas (1901-1983) und Frau adoptiert wurde, schildert David Haas, Enkel von Bedřich Fritta und Sohn von Tomáš Haas (Tommy) anhand eindringlicher Dokumente und Zeichnungen. Er berichtet auch über den Verlauf und das tragische Ende der sogenannten „Maleraffäre“ in Theresienstadt.

Kulturvolk - Freie Volksbühne Berlin e.V. 

Piscator-Saal | Ruhrstraße 6 | 10709 Berlin 

Kulturvolk. Das glückliche Waisenkind

Die Auftaktveranstaltung zum Theresienstadt-Zyklus Sein und Schein in Theresienstadt, konzipiert von Klaus Wichmann, ist am 16. Januar 2026 erfolgreich über die Bühne gegangen: Das Ensemble Zwockhaus - Maria Thomaschke und Andreas Jocksch - präsentierte Lieder von Ilse Weber und des Theresienstädter Kabaretts und erzählte, gemeinsam mit Hester Wonschick, die aus dem Theresienstädter Tagebuch von Helga Pollak las, die Geschichte der Mädchen von Zimmer 28. Am Kavier neu mit dabei: Katarzyna Wasiak. Text und Gestaltung: Hannelore Brenner.

Das hinreißende Programm gebucht werden.

Anfragen: info@room28.de

The Creation of a Lasting Memory

Die Jubiläums-Broschüre The Creation of a Lasting Memory. 1996-2026 liegt vor. Auf 46 Seiten gebe ich darin Einblicke in die Anfänge und Ziele des Room 28 Erinnerungsprojektes, stelle die unterschiedlichen "Steinchen der Erinnerung" - Buch, Ausstellung, Theaterstück - vor sowie all das, was daraus hervorgegangen ist: das Bildungsprojekt, der Verein Room 28 , die Edition Room 28.

Ziel der Broschüre ist es, ein über 30 Jahre gewachsenes Erinnerungsprojekt vorzustellen und für die Schaffung eines multimedialen bleibenden Gedenkens professionelle Partner aus verschiedenen Sparten - Film, Theater, Ausstellung, Bildung - zu finden. Ziel ist es auch, gemeinsam mit dem Verein Room 28 und seiner Mitglieder und Freunde ein Netzwerk aufzubauen und substantielle Förderung für die bevorstehende große Aufgabe zu gewinnen: die Modernisierung der Ausstellung, die Weiterentwicklung des Bildungsprojektes und die Erschließung und Nutzbarmachung des Room 28 Ton- und Filmarchivs.



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Brundibár-Lesungen

Wir freuen uns, dass unser Programmangebot - Lesungen für Kinder ab vier Jahren - vom Zentralrat der Juden  ins Kulturprogramm - Familienprogramm 2026 aufgenommen wurde.

Für Kinder ab vier Jahren erzählen der Schauspieler und Sänger Andreas Jocksch, die Sängerin und Illustratorin des Brundibár-Kinderbuches Maria Thomaschke und die Konzertpianistin Katarzyna Wasiak das Abenteuer von Aninka und Pepíček. Gemeinsam mit dem Opernregisseur Mstislav Pentkovsky, Riga, der zur ukrainischen und hebräischen Ausgabe des Kinderbuches inspirierte,  arrangieren wir die Lesung, auf dass die Botschaft der Geschichte für alle erlebbar wird: Freundschaft, Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Solidarität ist die Quelle unserer Kraft.

Website des Zentralrats der Juden/Künstlerprogramm