Am Anfang war der Wunsch von Anna Hanusová aus Brünn (1930-2014) und Helga Kinsky aus Wien 1930-2020), an die Mädchen, die mit ihnen im Zimmer 28 im Mädchenheim L 410 im Ghetto Theresienstadt zusammenlebten und den Holocaust nicht überlebten, zu erinnern. Im Jahre 1996 trafen wir uns erstmals und verbündeten uns bald darauf, um gemeinsam mit weiteren Freundinnen aus dem Ghetto Theresienstadt, die überlebt haben "ein Gedenkbuch" zu schaffen. Ab 1998 trafen wir uns jedes Jahr im September um Rosch Ha Schana in Spindlermühle im Riesengebirge, Tschechien.
Room 28 Projects
Ein einzigartiges Erinnerungsprojekt
Das Ergebnis dieser Treffen und vieler weiterer Gespräche, Reisen und Recherchen führten 2004 zu einem Theaterstück, zum Buch und zur Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28. Aufgrund all der Aktivitäten fand ich mich unversehens in der Rolle der Organisatorin der Ausstellung und Einladungen der Zeitzeuginnen und schließlich in der Rolle der Managerin all dessen, was sich daraus entwickelte. Ab 2005 nannte ich all dies zusammen ®Room 28 Projects.

Treffen in Spindlermühle, Riesengebirge, September 2002
Auf Einladung des damaligen Generalsekretärs der Jeunesses Musicale Deutschland, Thomas Rietschel, waren die "Mädchen von Zimmer 28" im April 1999 in Weikersheim.
